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Stellungnahmen im Gemeinderat 25. Juni 2026

Irene Schuster: Schulentwicklung Süd, Französische Schule Tal, Aufstockung und Sanierung Walter-Erbe-Gebäude, Baubeschluss 2. Bauabschnitt (Vorlage 138/2026)

Ja, ich bin nicht Anne Kreim, darf aber die Stellungnahme von Frau Kreim vortragen.

Die Sanierung des denkmalgeschützten Walter-Erbe-Gebäudes ist grundsätzlich sinnvoll und notwendig. Die Maßnahmen zur Verbesserung von Barrierefreiheit, Brandschutz, Fluchtwegen sowie zur energetischen und konstruktiven Ertüchtigung sichern die langfristige Nutzung des Gebäudes als Schulstandort.

Spätestens hier merkt man, das nicht mal im Wording, aber machen wir trotzdem weiter.

Positiv ist zudem, dass die Verwaltung bereits erhebliche Einsparungen identifiziert hat. Gegenüber der ursprünglichen Planung konnten die Kosten um insgesamt rund 2,1 Millionen Euro reduziert werden. Allein durch die vorgesehenen Standardreduzierungen im zweiten Bauabschnitt werden rund 1,4 Millionen Euro eingespart.

Kritisch sieht meine Kollegin aber auch die Diskussion um die vollständige Erneuerung der WC-Anlagen. Und ihr ist es wichtig, dass man betont, dass auch aus den Schulen regelmäßig berichtet wird, dass Sanitäranlagen nicht immer mit der notwendigen Sorgfalt behandelt werden. Bevor erhebliche zusätzliche Mittel eingesetzt werden, sollte zunächst sichergestellt werden, dass vorhandene Einrichtungen auch wertschätzend genutzt werden.

Insgesamt stellt die vorgelegte Planung einen pragmatischen und finanziell verantwortbaren Kompromiss dar. Die FDP-Fraktion unterstützt daher die vorgeschlagene Sanierung mit den dargestellten Einsparungen und lehnt eine zusätzliche Vollsanierung der WC-Anlagen zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ab.


Irene Schuster: Beantragung von Fördermitteln aus dem Programm „Sanierung Kommunaler Sportstätten (SKS)“ für die Sanierung des Hallenbad Nord (Vorlage 130/2026)

Jetzt darf ich wieder für mich sprechen.

Dass das Hallenbad Nord noch länger erhalten und saniert werden muss, steht außer Frage. Seine Bedeutung für Schulen, Vereine und den Stadtteil ist unbestritten.

Wir hätten noch ein kleines Addendum. Da geht es vor allem um die Vorlage, weil wir dort noch keine belastbare Kostenschätzung für diesen Bauabschnitt haben. Ebenso fehlen Angaben dazu, wie der notwendige Eigenanteil finanziert werden soll und welche Auswirkungen dies auf die Stadtwerke Tübingen beziehungsweise mittelbar dann eben auch auf uns und den städtischen Haushalt hat.

Sollte eine Förderzusage erfolgen, würden wir uns darüber freuen, wenn eine klare Darstellung der Gesamtkosten, der Finanzierungsstruktur sowie der finanziellen Risiken nicht nur für die Stadtwerke, sondern eben auch für die Stadt erfolgt..